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SY SILENT WORLD
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News und Aktuelles direkt von Bord der SY Silent World...
Update 14. Februar 2004
36-37.35 N / 029-05.95 E
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Unser momentaner
Standort ist wieder FETHIYE.
Fethiye liegt im Süden der Türkei, zwischen Bodrum und Antalya. 40 Minuten vom Airport Dalaman entfernt. Hier liegen wir an unserem kleinen Steg ausserhalb der Stadt, bestens geschützt, ruhig und in schöner Umgebung. Wetter 14.02.2004 Nach zwei wirklich stürmischen Tagen mit sehr viel Wind aus WSW 7-9 Bf und stetigem Regen, scheint heute wieder die Sonne. Wolkenloser, stahlblauer Himmel, Westwind 5-6 Bf, immer noch sehr Kalt. Mit Nachttemperaturen von 0°C die kälteste Zeit, seit wir hier sind. Dank der Sonne steigen die Temperaturen am Tage wieder rasch an. Fantastisch ist der Ausblick über das blaue Meer hin zu den Bergen, welche schneeweiss in der Sonne leuchten.
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| Mitte Januar segelten wir in Fethiye los in Richtung
Antalya. Bei imposanter Bewölkung und einer leichten Brise erreichten wir
am ersten Tag das Gebiet von Gemiler Reede in einer fantastischen
Beleuchtung.
Als einzigste Yacht weit und breit wurden wir vom Restaurantbesitzer Can in Karacaören freundlich empfangen, welcher uns die verlassen wirkende Mooringboje zuwies. Ein sehr angenehmes und komfortables Anlegemanöver. Diesen Abend kochten wir uns an Bord ein feines Essen und genossen mit unserem Gast alleine die unberührte Umgebung. Bei unserer Rückkehr, drei Wochen später, lernten wir dann die ganze Familie von Can kennen. Überwältigend war die Gastfreundschaft und interessant die Gespräche. Eindrücklich ist die Lebensweise dieser Familie an einem Ort, fast am Ende der Welt, könnte man meinen!
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Weiter führte uns unsere Reise nach Kalkan und Kas.
Beides sind lauschige kleine Touristenstädtchen mit eigenem kleinen
Hafen. In der Saison hoffnungslos überfüllt, bot sich uns ein eigenartiges Bild. So lagen wir in Kalkan als einigste Yacht im Hafen ! In beiden Städtchen wird wacker gebaut und auf die neue Saison vorbereitet. Die Tavernen hatten teilweise geöffnet und so konnten wir uns zum Nachtessen am Hafen herrlich verwöhnen lassen. Am Mittwoch nahm die Bewölkung drastisch zu und Regen setzte ein. Die Wettervorhersage lautete auf Sturm aus Süden. So fuhren wir auf die, 4 sm von Kas gegenüberliegende griechische Insel Kastellorizon. In der lauschigen Hafentaverne sassen wir beim Retsina, als auch schon bald die ersten Böen zuschlugen. So verbrachten wir zwei stürmische Nächte im Hafen von Megisti, zwar gut geschützt, aber doch sehr unruhig. Am Freitagmorgen früh schon klarte der Himmel auf und die Sonne
liess alles freundlicher erscheinen. So segelten wir bei SW 7-8 Bf
raumschots nach Finike. Ein faszinierender und unvergesslicher
Segeltag. Gute Fahrt, Sonnenschein, blauweisses Meer und im Hintergrund
die verschneiten Bergketten.
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| Die folgende Woche verbrachten wir in der modernen Marina
in Finike. Finike ist ein einfaches, wachsendes Städtchen.
Das Wetter liess sich Zeit besser zu werden. Also nutzten wir die Gelegenheit und fuhren mit dem Bus nach Ankara um für Vincent den Pass zu erneuern. Eine lange aber spannende und interessante Reise. So haben wir Ankara tief verschneit mit Schneemann und Schneeballschlacht erlebt. Wieder mit stabilem Schönwetter segelten wir die Südküste zurück in Richtung Fethiye.
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Das einzigartige Revier um Kekova Adasi mussten wir wegen
des Wetters die Wochen davor auslassen. Auf unserer Rückreise jedoch
besuchten wir Kaleköy. Wo man während der Saison schwerlich einen
Ankerplatz findet, viel dies nun sehr leicht. Noch erstaunter war ich
meinen Freund Hassan und seine Familie im Restaurant anzutreffen.
Leider ging der vergangene Sturm auch da nicht Spurlos vorbei. Gosse Schäden an den Steganlagen und am Restaurant haben Wind und Wellen hinterlassen. Zwei Tage lang genossen wir hier die unbeschreibliche Gastfreundschaft, das schöne Wetter und das idyllische, Touristenfreie, Dörfchen Kaleköy mit seinem mächtigen Kastell.
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| Weiter segelten wir mit mehr und weniger Wind, bei
gutem Wetter über Kas und Kalkan nach Fethiye. In Kas feierten wir bei
einem festlichen Fischessen den Geburtstag von Andrea.
So kehrten wir gut wieder nach Fethiye an unseren Liegeplatz zurück. Nach dem immerwiederkehrenden Ausflug nach Rhodos (mit der Fähre), besuchten wir wieder einmal die Umgebung von Fethiye und die weltbekannte Lagune der Türkei - Ölü Deniz. Unglaublich aber Wahr, dieses faszinierende Plätzchen bot sich uns alleine an. Ein weiteres Highlight, welches einem nur in den Wintermonaten geboten wird !
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